Philosophie

Das Fach Philosophie wird am Heinrich-Schliemann-Gymnasium als dreistündiger Grundkurs in der Sekundarstufe II angeboten und kann als drittes oder viertes Prüfungsfach sowie als Referenz- bzw. Bezugsfach in der fünften Prüfungskomponente im Abitur gewählt werden. 

Der Philosoph Immanuel Kant hat treffend bemerkt, dass es in der Philosophie nicht darum geht, sich ein umfangreiches Fachwissen oder vorgefertigte Meinungen anzueignen, sondern darum, Philosophieren zu lernen. Philosophieren kann dabei sowohl eine Folge des Staunens, ein radikales Fragen, ein systemati-sches Zweifeln, einen Dialog oder z.B. auch eine Form der Erschütterung bedeuten. Im Unterricht versu-chen wir daher in erster Linie, die Schülerinnen und Schüler zum selbständigen Denken anzuregen, sie zu motivieren, eigene Urteile zu bilden und diese argumentativ zu begründen. Hierfür werden bereits im Ethikunterricht (Klasse 7-10) bei den Schülerinnen und Schülern wichtige Kompetenzen entwickelt (z.B. Text-, Urteils-, Sozialkompetenz), die im Fach Philosophie vertieft werden. Zentrale Methoden dabei sind

  • die Interpretation von Texten/Bildern/Filmen,
  • das Herstellen gedanklicher Zusammenhänge,
  • das Erschließen und Analysieren von Begriffen, Sachverhalten oder Problemstellungen, 
  • die Konstruktion und Dekonstruktion z.B. von Argumentationsketten, 
  • die Auseinandersetzung und das Tolerieren anderer Standpunkte sowie 
  • der Ausbau der eigenen Kritik- und Urteilsfähigkeit. 

Bei der Behandlung traditioneller und moderner Denkmodelle erhalten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre eigenen Interessen einzubringen und einen lebensweltlichen Bezug herzustellen.

Inhalte

Inhalte des Rahmenlehrplanes Sekundarstufe II können Sie sich hier als PDF ansehen.

Frau Kriesch

Fachbereichsleiterin: Frau Kriesch
Lehrt: Geografie, Geschichte
Kontakt: vkriesch(at)hsg-berlin.de

komm. Fachleiterin Frau Schubert,P.

Fachleiterin: Frau Schubert,P.
Lehrt: Deutsch, Ethik (Fachleiterin komm.), Russisch
Kontakt: pschubert(at)hsg-berlin.de

Frau Grautmann
Frau Grautmann

Frau Grautmann
Lehrt: Englisch, Ethik, Philosophie
Kontakt: sgrautmann(at)hsg-berlin.de

Herr Kreuzer
Herr Kreuzer

Herr Kreuzer
Lehrt: Kunst, Kunst-
Philosophie
Kontakt: rkreuzer(at)hsg-berlin.de

Herr Laudani
Herr Laudani

Herr Laufani
Lehrt: Deutsch, Ethik, Philosophie
Kontakt: jlaudani(at)hsg-berlin.de

Herr Madel
Herr Madel

Herr Madel
Lehrt: Deutsch, Ethik, Philosophie
Kontakt: tmadel(at)hsg-berlin.de

Frau Nowak
Frau Nowak

Frau Nowak
Lehrt: Ethik, Geschichte, Philosophie
Kontakt: inowak(at)hsg-berlin.de

Schwerpunkte

Die Themenbereiche der einzelnen Semester orientieren sich entsprechend dem Berliner Rahmenplan an den vier zentralen Fragen Kants:

1. Semester: Was soll ich tun? (Werte und Normen/Ethik)

2. Semester: Was ist der Mensch? (Mensch und Gesellschaft/Anthropologie)

3. Semester: Was kann ich wissen? (Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Logik)

4. Semester: Was darf ich hoffen? (Sein und Werden/Metaphysik)

Lehrmittel

Gearbeitet wird u.a. mit folgenden Lehrwerken:

  • Philosophieren, 2 Bde., Bamberg 2006 (C.C. Buchner-Verlag)
  • DenkArt, Klassenstufe 11/12, Braunschweig/Paderborn 2013 (Schöningh-Verlag)

 

 

 

Der Kartoffelkönig - privat

„Alle Wetter!“ - wir sind aber nicht hinter dem Mond! - experimenteller Geografieunterricht am HSG

Deshalb gehen täglich zwei Schüler unserer 5. Klassen zur Wetterstation und werden tätig, erfahren aus „erster Hand“ und nicht nur etwas Aufbereitetes. 
Im Oktober und November haben wir den „Mann im Mond“ gesucht. Allerdings hatte er sich hinter Wolken und hohen Häusern manchmal versteckt. Mit zwei Fernrohren und mehreren Ferngläsern  betrachteten Schüler der 5. Klassen unseren Erdtrabanten und waren ganz erstaunt, dass er uns immer nur „ein Gesicht“ zeigt und  so viele Krater hat. Den (Groß-) Eltern sei gedankt für die hilfreiche Unterstützung.
HSG

Mauerblicke - Jugendliche setzen ihre Perspektive auf die Berliner Mauer ins Bild

Kirchenbau auf dem Schulhof - Experimentelle Geschichte am HSG

Also sollte man etwas darüber wissen, verstehen und anderen erklären können (das gilt für alle Religionen) – und wenn es nur die Erkenntnis ist, dass der Turm einer frühen Kirche fast immer im Westen steht .Unser Projekt versucht in kurzen Zügen, mit wenigen Stichworten ein solches Stück Bau- und Kulturgeschichte zu erzählen und merkbar zu machen. Latein ist übrigens auch sehr hilfreich! Deshalb unser kleines „Schaustück“. Die Teilnehmer werden es bestimmt nie vergessen und wir hoffen, IHR auch nicht. Der „Leiter der Bauhütte“ bedankt sich bei allen beteiligten und engagierten Schülern der Klassen 6.1 und 6.2.
Unterrichtsprojekt „Kirchen erkunden, Kirchen erschließen“

Eine Reise nach Lascaux – experimenteller Geschichtsunterricht in Klasse 5 am HSG!

Außerdem haben wir auch an einer offenen Feuerstelle mit „frischen Lebensmitteln“ aus der Jungsteinzeit - mit den damals vorhandenen Gerätschaften - gekocht. Einige Eltern und Großeltern haben unsere Veranstaltung und die Ausstellungen besucht und sich von uns die Herstellung der Gerätschaften zeigen lassen. Wir möchten uns bei den Helfern aus der Klasse 10.1 für die Unterstützung beim Abschlussfest bedanken. Jetzt besuchen wir noch das Museumsdorf in Düppel und dann können wir mit neuen Ideen in die Ferien gehen. Mal sehen, was wir im nächsten Schuljahr machen?
Schüler der AG-Jungsteinzeit

Projekt „Interkultour“ vom 25.4.- 29.4. 2016

Nach dem Eröffnungstag im „Stadtteilzentrum Teutoburger Platz“ haben wir gemeinsam die Khadija-Moschee in Heinersdorf , den Buddhistischen Tempel Wat Buddhavibara in Pankow und die Gethsemanekirche (u.a. Ort der „friedlichen Revolution“ in Berlin 1989), sowie den Mauerpark besucht. Hier konnten überall ausführliche Gespräche in Arbeitsgruppen oder dem Forum mit Vertretern der einzelnen Religionsgemeinschaften, d.h. dem Imam, den  Mönchen und der Pastorin, sowie dem Jugendwart geführt werden. Zahlreiche Fragen wurden gestellt und alle Schüler konnten Antworten aus „erster Hand“ bekommen. Das Resümee am Abschlusstag  lautet: es war eine lohnenswerte und erfolgreiche Woche. Besonderer Dank gilt dem Präventionsteam der Polizei, den Theaterpädagogen, den Vertretern der jeweiligen Religionsgemeinschaften, allen verantwortlichen Lehrern und anderen Organisatoren der Projektwoche sowie den Sponsoren. Eine Videodokumentation wird erstellt.
Frau Schubert u. Herr Liesegang

Jugend debattiert - morgen bereits nach dem 2. Block

5. PK im Zweiten Aufgabenfeld

Jugend debattiert-AG



Mit Pinsel und Spachtel- experimenteller Geschichtsunterricht in Klasse 5 am HSG

Aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Ganz vorsichtig durften wir an vier Grabungskisten die „Spuren der Vergangenheit“ freilegen und uns darüber Gedanken machen, welche Geheimnisse die Funde (Scherben, Knochen, Holz- und Kohlereste, Feuersteinabschläge, Fossilien  und ein Zahn) wohl verbargen. Dann haben wir noch versucht, alles wieder zusammenzukleben oder zu rekonstruieren wie der Fachmann sagt. Fotografiert und alle Fundstücke in einen Lageplan eingezeichnet haben wir auch.Manche Eltern und Großeltern haben ganz schön gestaunt, was wir drauf haben. Deshalb sind wir sehr stolz auf unsere Untersuchungsergebnisse und fühlen uns auch ein bisschen wie die „Erben Schliemanns“ - auch ohne Goldschatz.
Die Jungarchäologen des HSG

Kursfahrt nach Istanbul

aber wir haben uns auch in Gesprächen mit den jungen Angestellten aus unserem gleich am Taksim-Platz gelegenen Hostel und vor allem bei dem Besuch der linksalternativen Tageszeitung Bir Gün mit der aktuellen politischen Situation in der Türkei auseinandergesetzt. Bir Gün hat unseren Besuch dann auch in ihrer Ausgabe am nächsten Tag festgehalten (s. kleines Photo). Übrigens: Falls Ihr einmal nach Istanbul kommen solltet, empfehlen wir Euch unbedingt ein Eis zu kaufen...
(Wer genauer wissen will, warum, klickt einfach mal auf folgenden Link:
https://www.youtube.com/watch?v=52kLI20ZVRk  
Hr. Scheffen

Eine Reise in die Jungsteinzeit – experimenteller Geschichtsunterricht in Klasse 5 am HSG!

Dazu gehörten die selbst geschnitzten Holzbögen mit Pfeilen, der gebastelte jungsteinzeitliche Schmuck und die Großplakate mit nachempfundenen Höhlenmalereien aus Lascaux – natürlich gemalt mit selbst hergestellten Farben. Außerdem haben wir auch an einer offenen Feuerstelle mit „frischen Lebensmitteln“ aus der Jungsteinzeit, mit den damals vorhandenen Gerätschaften, gekocht. Fleisch mit der Steinklinge zu schneiden, ist gar nicht so einfach. Oft haben wir uns gefragt, wie diese Menschen nur mit Stein-, Holz- und Knochenwerkzeugen das geschafft haben, wofür wir Messer, Hobel, Bohrer, Sägen und Klebstoff benutzen konnten.
Einige Eltern und Großeltern haben unsere Veranstaltung und die Ausstellungen besucht und sich von uns die Herstellung der Gerätschaften zeigen lassen. „Das ist ja wirklich Geschichte zum Anfassen“, sagte eine Besucherin und wir waren ganz stolz auf unsere Arbeiten. Wir möchten uns bei den Helfern aus der Klasse 9.1 für die Unterstützung beim Abschlussfest bedanken. Jetzt besucht noch ein Teil unserer Gruppe das Museumsdorf in Düppel und dann können wir mit neuen Ideen in die Ferien gehen. Mal sehen, was wir im nächsten Schuljahr machen?
Schüler der AG-Jungsteinzeit

Dem alten Fritz auf der Spur ...

Zeitzeuge Horst Selbiger am HSG

Exkursion zum Haus der Wannseekonferenz

Nürnberg-Exkursion der Geschichtskurse

Das geschichtsträchtige Nürnberg war eine Reise wert und bot vor allem Einblicke in Mittelalter (Kaiserburg, Stadtmauer, Henkerhaus), frühe Neuzeit (Dürermuseum), die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit (Memorium Nürnberger Prozesse). Im Mittelpunkt stand der Besuch im Dokumentationszentrum  "Reichsparteitagsgelände", wo wir in einer Veranstaltung zum Thema "Führerkult und Volksgemeinschaft" Wissen neu ordneten und mit Ausstellungsinhalten verknüpften. So erschlossen sich Zusammenhänge anschaulich und boten für viele Schüler eine gute Klausur- bzw. Abiturvorbereitung. 

25 Jahre Mauerfall - Wir waren dabei

WIR DEBATTIEREN!

Alle SchülerInnen ab der 7. Klasse sind herzlich willkommen.
In diesem Schuljahr wollen wir offiziell bei den außerschulischen Wettbewerben teilnehmen. Deshalb brauchen wir euch, um unsere Schule würdig zu vertreten.
Welche Fähigkeiten werden bei „Jugend debattiert“ trainiert?
- frei reden und Dinge anschaulich und wortgewandt auf den Punkt bringen
- gut zuhören und beim Thema bleiben
- bei jedem Thema Argumente pro und contra finden
- die Argumente anderer genau prüfen und erkennen, woran man selbst vielleicht noch nicht gedacht hat
- gegensätzliche Meinungen aushalten und Konflikte mit Worten lösen
- Sicherheit im Auftreten und Selbstbewusstsein gewinnen und dadurch in Prüfungs- und Bewerbungssituationen überzeugen

Bei Fragen könnt ihr euch gern per Mail an mich wenden:
Yvonne Wagner:  ywagner@hsg-berlin.de

Schulmuseum eröffnet

Das Schulmuseum befindet sich im Keller des Hauptgebäudes unserer Schule und bietet allen Interessierten einen Einblick in 100 Jahre Schule mit vielen Ausstellungsstücken, Bildern und Informationen.
Nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat der Schule ist ein Besuch für alle Klassen und Kurse sowie auch von außerschulisch interessierten Personen im Rahmen der normalen Schulöffnungszeiten möglich.

Schülerwettbewerb zur politischen Bildung – Bundeszentrale für politische Bildung

Beim diesjährigen Wettbewerb für politische Bildung haben fast 50.000 Kinder und Jugendliche mit 2216 Klassen- oder Gruppeneinsendungen teilgenommen. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler selbstständig Recherchen durchgeführt und ihre Arbeitsergebnisse mit eigenen begründeten Meinungen ergänzt. Das Projektergebnis musste in einer anspruchsvollen Form aufbereitet und gestaltet werden. Auch die Klasse 9/1 hat sich mit zwei Gruppenarbeiten zum Thema „Politik brandaktuell“ beteiligt und wurde für ihren Einsatz entsprechend gelobt. Vielen Dank für das Engagement der 9/1!